WS#46496: Funktionsweise mail alliance SEM-Interface

Sendungsmanager

Der Sendungsmanager ist ein Produkt von mail alliance. Dem Sendungsmanager können Auftragsdaten elektronisch eingegeben werden. Diese werden durch den Sendungsmanager verarbeitet und zurück geliefert. Einen Einblick in die Funktionen und die Software von mail alliance Sendungsmanager finden Sie unter www.sendungsmanager.de.

Das mail alliance SEM-Interface von CodX PostOffice bietet eine elektronische Schnittstelle zum Sendungsmanager, welche alle relevanten Daten des Sendungsmanagers automatisch mit CodX PostOffice abgleicht. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.codx.ch.

Betriebsmodus

Das mail alliance SEM-Interface kann für zwei Betriebsmodi des Sendungsmanagers verwendet werden.

Der Betriebsmodus 'Zustellpartner A' als Auftraggeber (ZUP A) und den Betriebsmodus 'Zustellpartner B' als Zusteller (ZUP B). Für beide Betriebsmodi müssen die eigenen Gebiets- und Bezirksinformationen an den Sendungsmanager exportiert werden. Es ist auch ein Mischbetrieb möglich, d.h. ein Partner kann sowohl 'ZUP A' also auch 'ZUP B' sein. Je nach Betriebsmodus stellt der Sendungsmanager die benötigen Dateien auf dem FTP Server bereit.

Betriebsmodus 'ZUP A' Auftraggeber

Im Sendungsmanager wird eine Adressdatei eingelesen und anhand der Bezirksdaten aller Partner tourisiert, d.h. die Adressdatei wird pro Datensatz um einen Sendungs-UPOC und die Sortierinformationen aller beteiligten Zustellpartner ergänzt und an den ZUP A, bzw. den Kunden des ZUP A zurückgegeben. Diese angereicherten Daten werden zusätzlich im Adressfeld aufgedruckt.

Das mail alliance SEM-Interface importiert den vollständigen Sendungsmanager-Auftrag inkl. aller Sendungen, welche als Auftrag an den entsprechenden Kunden angelegt werden. Also Sendungen, welche sowohl selbst als auch von anderen Partnern als 'ZUP B' zugestellt werden.
Im Sendungsmanager muss entweder der Kunden-UPOC oder die Kundennummer im Feld Name eingetragen werden.

In diesem Betriebsmodus gibt es i.d.R. einen Mischbetrieb, d.h. 'ZUP A' ist auch Zusteller für Sendungen im eigenen Zustellgebiet, es wird also gleichzeitig der Betriebsmodus 'ZUP B' verwendet. Im Mischbetrieb werden zwei Dateien importiert.

mail alliance SEM-Interface

Betriebsmodus 'ZUP B' Zusteller

Das mail alliance SEM-Interface importiert die bereitgestellten Dateien des Sendungsmanagers vom FTP Server. In diesem Betriebsmodus enthalten die Dateien nur die Sendungsdaten für das eigene Zustellgebiet. Da keine Kundendaten vorhanden sind, werden die Sendungen als Auftrag einem Sammelkunden, bspw. 'Mail Alliance SEM' angelegt. In der Importdatei werden auch Bundinformationen geliefert, somit können Bunde im Wareneingangsmodul einzeln aktiviert werden (Erfordert die Lizenz WE-Wareneingang).

Übertragung der Gebiets- und Bezirksinformationen

Die Gebiets- und Bezirksdaten werden vom mail alliance SEM-Interface zyklisch an den Sendungsmanager übertragen. Dies erfolgt von allen Zustellpartnern, welche mit CodX PostOffice arbeiten, automatisch. Damit verfügt der Sendungsmanager jederzeit die korrekten und gültigen Routing-Informationen.

Übertragung von Auftragsdaten

Sobald ein Zustellpartner einen Sendungsmanager-Auftrag einspielt, werden die Sendungsdaten verarbeitet und nach den entsprechenden Zustellpartnern aufgeteilt und automatisch an CodX PostOffice übertragen. Somit sind in CodX PostOffice diese bereits bekannt und müssen nicht mehr manuell oder maschinell erfasst werden.

Anlieferung und Aktivierung der physischen Sendungen

Zum entsprechenden Zeitpunkt werden die physischen Sendungen beim Zustellpartner eingeliefert. Diese müssen anschliessend in CodX PostOffice aktiviert werden. Dies erfolgt mit dem Modul WE-Wareneingang. Dabei wird eine beliebige Sendung eines Bundes mit dem Barcodesscanner gescannt um den ganzen Bund zu aktivieren. CodX PostOffice zeigt laufend eine Übersicht über die bereits aktivierten und noch ausstehenden Sendungen des Sendungsmanagers.
Die Sendungen werden anschliessend manuell oder maschinell auf die entsprechenden Zustellbezirke sortiert. Da die Sendungen bereits einen gültigen Sendungs-UPOC und die korrekte Sortierinformationen aufgedruckt haben, ist dieser Prozess sehr effizient.

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